Description
Ayoung Kim’s first solo exhibition in a German museum spans over the most recent years of her artistic practice. Using artificial intelligence, virtual reality, video, game simulations, sculpture and sonic fiction, Kim creates expansive fictional universes with their own temporal and spatial laws. Her works are often linked together by speculative narratives that are still connected to the actual world that we live in. The viewers themselves are transformed into first person players, controlling the narrative from their own point of view. Her subjects are humans, mythological beings and virtual entities who cross the boundaries between different possible realities, making possible and impossible worlds collide across different times and spaces. The exhibition at Hamburger Bahnhof does not only enable its audiences to enter Kim’s virtual landscapes but extends those into the museum space where visitors can lose and reencounter themselves over and over again. This is the tenth in a series of publications accompanying solo exhibitions of contemporary artists at Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart. It comprises a curatorial introduction by Charlotte Knaup, an interview with Ayoung Kim by Sam Bardaouil, as well as two webtoons by the artists 1172 and cosmos.
Ayoung Kims erste Einzelausstellung in einem deutschen Museum umfasst die letzten Jahre ihrer künstlerischen Praxis. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz, Virtual Reality, Video, Spielsimulationen, Skulpturen und Klangfiktionen erschafft Kim umfassende fiktive Universen mit eigenen zeitlichen und räumlichen Gesetzen. Ihre Arbeiten sind oft durch spekulative Erzählungen miteinander verbunden, die dennoch mit der realen Welt, in der wir leben, in Verbindung stehen. Die Betrachtenden selbst werden zu Mitspielenden, die die Erzählung aus ihrer Perspektive beeinflussen können. Kims Protagonist*innen sind Menschen, mythologische Wesen und virtuelle Entitäten, die die Grenzen zwischen verschiedenen möglichen Realitäten überschreiten und mögliche und unmögliche Welten über verschiedene Zeiten und Räume hinweg aufeinander treffen lassen. Die Ausstellung im Hamburger Bahnhof ermöglicht es dem Publikum nicht nur, in Kims virtuelle Landschaften einzutauchen, sondern überträgt diese in den Museumsraum, wo sich die Besuchenden immer wieder verlieren und neu begegnen können. Dies ist die zehnte Ausgabe einer Reihe von Begleitpublikationen zu Einzelausstellungen zeitgenössischer Künstler*innen im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart. Sie enthält eine kuratorische Einführung von Charlotte Knaup, ein Interview mit Ayoung Kim von Sam Bardaouil sowie zwei Webtoons der Künstlerinnen 1172 und cosmos.






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